Tagung

Workshop am 05. Juli 2019

Arbeit am Mittelalter – Perspektiven der Universität und der Waldorfschule auf den Parzival

Wir planen im Rahmen des Netzwerks Philologie und Schule am 05. Juli 2019 einen Workshop mit einem Vortrag von Frank Steinwachs (Waldorflehrer und Dozent für Literaturdidaktik an Waldorfschulen in Kassel/Hitzacker).

Flyer und Poster zum Download als PDF

Unser Workshop will Universitätsmitarbeiter*innen und Lehrende der Waldorfschulen aus Freiburg und der Region zum ersten Mal ins gemeinsame Gespräch bringen, grundsätzliche Möglichkeiten der Kooperation ausloten und Vermittlungsarbeit zwischen zwei Bereichen leisten, die aus unterschiedlichen Perspektiven demselben Text große Aufmerksamkeit widmen.

Zentrale Fragen sollen sein:
» Wie lassen sich mediävistische Forschung und didaktische Vermittlung miteinander in Beziehung setzen?
» Kann die Universitätsgermanistik die Waldorf-Pädagogik unterstützen, z. B. durch das Erstellen von themenbezogenen Unterrichtsmaterialien?
» Welche Einsichten der waldorfpädagogischen Beschäftigung mit dem Parzival können für den universitären Diskurs nutzbar gemacht werden?
» Welche Bedürfnisse haben Lehrer*innen von Waldorfschulen an die Hochschulen, die Lehrerausbildung, die Forschungsstelle vom Bund der Waldorfschulen?
» Wie kann ein Diskurs erreicht werden, der beide Seiten zusammenführt, fachwissenschaftlich, didaktisch und methodisch?

Ausgangspunkt der Diskussionen soll ein Vortrag von Frank Steinwachs sein, der es unternimmt, Brücken zwischen Mediävistik, Didaktik und Parzivalepoche zu schlagen, im Gespräch werden dann Lehrer*innen und Mediävist*innen diese Möglichkeiten ausloten können.

Für eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung an die Adresse philosch@germanistik.uni-freiburg.de danken wir Ihnen herzlich.

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Tagung am 16./17. November 2018

Prüfungsrelevant! Die neuen Schwerpunktthemen des Deutschabiturs in Universität, PH und Schule

Wir planen in unserem Projekt am 16./17. November 2018 eine Tagung zu den neuen Schwerpunktthemen des Deutschabiturs.

 

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Im Fokus werden Goethes Faust und Der goldene Topf von E.T.A. Hoffmann stehen. Das Ziel der Tagung ist es, die Pflichtlektüren aus den unterschiedlichen Perspektiven der an der Lehrer*innenausbildung beteiligten Fachbereiche (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Lehrer*innenfortbildung & Praxis) zu beleuchten.
Aus fachwissenschaftlicher Perspektive soll es neben der Vorstellung aktueller Forschungstendenzen auch um die Frage nach thematischen Schnittpunkten und eventuellen Herausforderungen beim Vergleich der beiden Pflichtlektüren gehen.
Darüber hinaus möchte die Tagung ein besonderes Augenmerk auf die fachdidaktische Perspektive und die Schulpraxis legen. Verschiedene Ansätze zur fachdidaktischen Aufbereitung der Schwerpunktthemen sollen vorgestellt und die damit verbundenen Schwierigkeiten in den Blick genommen werden.
Die Tagung will die Themen jedoch nicht nur aus den unterschiedlichen Perspektiven der Fachbereiche beleuchten, sondern auch einen produktiven Austausch unter den Teilnehmer*Innen fördern, um gemeinsam zu überlegen, wie die verschiedenen Perspektiven füreinander fruchtbar gemacht und miteinander vernetzt werden können.
Welche Möglichkeiten gibt es beispielsweise, die Praxisnähe der Fachwissenschaft herzustellen und wie kann umgekehrt die Fachdidaktik stärker an aktuelle fachliche Inhalte zurückgebunden werden? Der Diskussion dieser und anderer Fragen, die im Spannungsfeld zwischen Universität und Schulpraxis angesiedelt sind, soll auf der Tagung genügend Raum eingeräumt werden.

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